Zur Rasse

Der Border Bollie stammt ursprünglich aus dem Grenzgebiet zwischen Schottland und England. Als Stammvater der modernen Border Collies wird der 1893 geborene „Old Hemp" angesehen, der wegen seiner überragenden Fähigkeit, Schafverhalten richtig einzuschätzen, als Zuchtrüde sehr begehrt war. Seit 1906 gibt es in England die Züchtervereinigung „International Sheep Dog Society (ISDS)“, welche sich nicht mit dem Aussehen der Border Collies, sondern mit ihren Arbeitsqualitäten beschäftigt. Von der Fédération Cynologique Internationale (FCI) wird der Border Collie seit 1976 anerkannt. In Deutschland gibt es Border Collies seit den 70er Jahren, 1978 wurde der erste Border Collie ins Zuchtbuch des Clubs für Britische Hütehunde eingetragen.(Text von Wikipedia) Der Border Collie ist eine intelligente Hunderasse mit einem enormen Arbeitseifer. Er lernt sehr schnell, manchmal zu schnell, denn er lernt auch schlechte Angewohnheiten. Deshalb sollte man ihn sehr früh konsequent erziehen, um dieses zu vermeiden. Er ist berühmt für die Macht des "Auges". Die Augen reflektieren seine innersten Gefühle, sie sind Verteidigung gegen Feinde. Und sie sind die Macht, mit dem auch die stursten Schafe bewegt werden können. Ein Hütehund kann die Macht seines Auges dazu beutzen, ein stures Schaf zum umkehren zu bewegen und er kann dieselbe Macht einsetzen, um die Schafe zu "hypnotisiern", so dass sie lange genug still halten, bis der Schäfer sie einfangen kann. (Text aus dem Buch "Border Collies richtig verstehen, erziehen, beschäftigen" von Barbara Sykes)
Sie brauchen nicht zwingend Schafe, man kann mit ihnen Agility, Obedience, Trickdog, Dogdance und vieles mehr machen. Aber bitte nicht stundenlang Fahrradfahren oder Ball spielen. Sie brauchen eine Aufgabe und geistige und körperliche Förderung. Wer sich einen Border Collie anschaffen möchte, sollte sich genau vorher informieren. Damit er auch artgerecht gehalten werden kann. Man braucht sehr viel Zeit und Liebe.

"Ein Border Collie ist ein denkender Hund"
(Barbara Sykes)